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Fazits von Philippe

Angefangen hat alles mit einem Blick in ein Bikeheftli im Herbst 2014

Wie Philippe die Bikewoche bei mtbeer erlebt hat....Der Anfang:
Danach habe ich auf der Homepage von mtbeer noch das Gesicht von Fränzu erkannt. Da war für mich klar, dass kann nur vertrauenswürdig sein. Zwei drei Fragen an Fränzu und schon wurde die Buchung abgesetzt mit einem Gutschein als Weihnachtsgeschenk für meinen Schatz.

Die Reise und Ankunft:
Nach langem langem Warten ging die ersehnte Reise in die Toskana am Samstag, 16.05.2015, 0600 Uhr im Graubünden los. Im Navi Massa Marittima, Loc. Tenuta il Cicalino eingeben (gäu Bidu J) ergab dies ca. 650 km. Ohne Stau durch den San Bernardino und an Milano (EXPO15) vorbei, das Gewitter mit Starkregen in Parma überlebt und mit dem Plan von Housi (gäu Bidu J) gut und direkt bei der Rezeption um 1300 Uhr angekommen. Hmmm si mir hie falsch, kei Seele sichtbar, Parkplatz zwöi drü Outos……. Aha Italie da isch ja gar niemer ume vor de 4re.

Also ab ins Auto und ein Besuch der Altstadt von Massa Marittima, Aperolspritz, Chips und langsam auf die Bike Ferien einstimmen.

Ca. 1530 Uhr gingen wir zurück an die Rezeption und siehe da, die „Bude“ war voller Leben. Viele Gäste waren anwesend und warteten auf die Schlüssel. Italia 1 war unser Appartementi im Parco di Lecci. Dort angekommen, ausladen, einräumen, Blick rund ums Haus und siehe da, vor der Werkstatt herrschte emsiges Treiben. Housi, Fränzu, Pepe, René und Erika waren anwesend. So lernte ich auf einen Schlag das ganze mtbeer Team kennen. Ein kurzer Schwatz, ein Hallo und schon bemerkte ich, hier ist etwas los. Ab 1600 Uhr war die Bike Ausgabe.

Da wir unsere eigenen Bike’s dabei hatten, zog ich Leine und machte Platz für all die Gäste, die ein Bike mieten wollten. Alle schön glänzend und frisch gewartet aufgestellt. Hmmm da wär ou no eis für mi gsi. So äs schöns 29ger mit 1x11.

Bis zum Apéro erkundeten wir die anderen Unterkünfte mit einem Spaziergang durch die wunderschönen Olivenbaumhaine.

1900 Uhr nächster Termin: Begrüssungsapéro bei Salvo‘s Restaurant. Hier stellte uns Housi seine Firma mtbeer vor und gab uns die ersten Tipps und Anweisungen.

Das anschliessende Essen, zweisprachig von Salvo vorgestellt, war köstlich. Wie in den Unterlagen von mtbeer angekündigt.

Da ich die Namen der Touren nicht aufgeschrieben habe, gebe ich ihnen einen eigenen Namen. Bei Interesse bei Housi nachfragen.

Einstehen und Gruppenbildung (ä eigeti Gschicht)
Nach umfangreichem Frühstück war der Treffpunkt 0930 Uhr Kiesplatz. Housi empfing uns und erklärte die Tour und den Ablauf der Gruppeneinteilung: „Bitte alle im Halbkreis nebeneinander einstehen. Ferrari rechts oben beginnend, dann Lamborghini, gefolgt von Maserati, Alfa Romeo, Cinquecento und Cappuccino.

Bitte nach eigener Einschätzung einstehen.“ (Anmerk. Red. alles i breitem Bärndütsch) Wie eine Herde Cinghiale standen die Biker auf einem Haufen. Tendenz Region Lamborghini bis Alfa Romeo. Da Housi so die Gruppen nicht einteilen konnte, erklärte er die Bedeutung der Namen. Kaum ausgesprochen reagierten die Teilnehmer wie eine Herde Cinghiale in Panik. Geschätzte 2/3 rannten in Richtung Alfa Romeo und Cinquecento.

Nach geschätzten 10 min J gelang es Housi die Gruppen zu bilden.

Die Tour kann beginnen.

Sonntag: Tour um Massa Marittima herum mit Einkehr in der Osteria Pian die Mucini
In vgt. Reihenfolge wurde gestartet. Mein Schatz und ich reihten uns bei Alfa Romeo ein. Housi übernahm unsere Gruppe und ab ging die Tour. Ca. nach 2 km holten wir die Maserati ein. So so Maserati und scho Pouse mache ist mein Spruch gewesen. Nein nein war die Antwort 1 Biker liegt im Graben. Sorry mein Spruch. Zum Glück nichts passiert.

Weiter ging die Tour über schöne Feld- und Flurwege in Richtung Hügel und Singletrails. Vorbei an einem Wildschweingehege. In Abwechslung mit Anstiegen und Abfahrten erreichten wir die Osteria Pian die Mucini. Dort eine Pause bei Cappuccino oder kalten Getränken. Hier gab es die Möglichkeit zum Gruppenwechsel. Nadine, Bidu und Alessio stiegen zu Alfa Romeo auf.

Durch weitere Wälder und Trails ging es in Richtung Tenuta il Cicalino. Das Ziel vor Augen erlitt ich mitten in einem Singletrail einen Plattfuss. Housi war schnell zur Stelle und half mir beim Wechsel des Schlauches. Im Tempo eines Formel 1 Mechanikers wechselte er den Schlauch und baute das Rad wieder ein. Danke Housi. Ig hätts ou chönne aber öpe 10x langsamer. Super Service!!!

Weiter auf dem Schotterweg talwärts. Ups ä Schrei ä Stoubwulche und min Schatz isch am Bode gläge. Z rächte Bei lädiert vom Pedal het si trotzdäm äs gequälts Lache uf de Lippe gha. Nach Hinge abstiege isch mi allwissend Kommentar gsi. Hmmm Är isch nid so guet acho. J

Nach kurzer Fahrt erreichten wir das Ziel. Mittagessen, Pasta und/oder Salat. Anschliessend den Nachmittag zur freien Verfügung.

1930 Uhr Nachtessen. Vorzüglich!!!! Danke Salvo.

Fazit Tag 1: Istah isch nid eifach, keiner fule Sprüch bi Stürz, Pannehilf à la Formel 1, schöni Trails, Danke Housi

Wetter: schön, trocken, warm,

Ab ins Bett und im Tiefschlaf alles verarbeiten.

Montag: Tour zum Lago Dell’Accesa
0930 Uhr ging die Tour los, nach ausgewogenem Frühstück versteht sich. Das Einstehen ging flott voran.

Unser Guide, Fränzu, (Franz Eggimann) führte uns erneut durch Feld und Wald anders um Massa herum. Achtung ä Bärner (A.M. us B.) schaltet im 1. Astieg zrugg. Schräm Chetteriss. Franz zur Stelle rasch isch dr Schade behobe. Super Service!!! Weiter durchs Tal des schlafenden Jäger und am Haus von Salvo vorbei, führte und erklärte uns Franz die schöne Gegend um Massa Marittima herum. Die Tour verlief nun reibungslos. Ein Foto hier eine Erklärung von Franz am nächsten Ort. Erleben und Geniessen wie es auf dem Shirt des Guide steht.

Nach dem Kaffihalt in einer mir unbekannten Osteria ging die Tour zum Lago Dell’Accesa. Ein schöner See, entstanden, weil ein Italiener am Sonntag gearbeitet haben soll, sagt die Geschichte. Anschliessend führte uns Franz durch den Brutalo Canyon. Super Trail mit x Steilwandkurven. Man erzählt sich, dass es einen Sturz gegeben haben soll. (gäu Marielaine J) Zum Glück ohne Kratzer. Nach dem Canyon ging es ohne Zwischenfälle zurück zum Cicalino.

Mittagessen, Nachmittag zur Verfügung, 1930 Uhr Nachtessen: Herrlich!!! Danke Salvo!!!

Beim Nachtessen erfuhren wir noch, dass Viktor (der Kiwi) den rechten Arm bei einem Sturz „verstaucht“ hatte. Die Tour fuhr er zu Ende und meinte, dass er wohl etwas Salbe auftragen müsse.

Fazit Tag 2: Schalte nid am „Bärg“ schüsch Chetteriss, Erläbe und Gniesse mit de Erklärige vom Franz, Ha geng ä chli Schtoub uf dr Lunge, chli Dräck uf dr Zunge u trampe tuet scho lang nümme weh!! wenn immer am Gruppeändi fahrsch, Salbe bi Chnochebrüch?

Danke Franz ganz nach Erleben und Geniessen

Wetter: schön, warm, sehr trocken, sehr staubig,

Dienstag: Elba mit Fähre, Capoliveri und Monte Calamita
0700 Uhr Frühstück, 0730 Abfahrt, Transfer mit Büsli und priv. PW, Einschiffen auf Moby Fähre in Piombino, Platz suchen im Aufenthaltsraum, Cappuccino am runden Tisch, Guide Housi und Rene, ….. und jetzt chunnts;… Appenzeller TV Spot lässt grüssen……

Da hat doch ein deutscher Tour Guide (Anmerk. Red. Heino könnte es gewesen sein) den Mut und kommt an den Tisch unserer Bärner Guides. Hallo!! (Sein freundlicher Gruss.) Wo fährt ihr den auf der Insel? Keine Antwort von H & R. (Neuer Versuch) Fährt ihr in diese Richtung? Keine Antwort von H & R. (Kein neuer Versuch) Vermutlich erinnert sich der deutsche Tour Guide an den Käse Spot vom CH TV und zieht konsterniert davon. J J J

Auf der Insel angekommen bilden sich zwei Gruppen. Unter der Leitung von René fahre ich in der Gruppe Capriolo (Reh). Housi führt die Tartaruga’s auf der Insel herum.

An der ersten Steigung entflieht uns Pesche (pulce di montagna: Anmerk. Red.) und René ganz nach Capriolo Manier der Gruppe. Da wir diesem Tempo nicht folgen konnten, änderte unser Guide die Renntaktik und führte die Gruppe über schöne Trails und Aussichtspunkte in lockerem Tempo (Erleben und Geniessen) zum Lunchhalt nach Capoliveri. Gemeinsam mit unseren Tartarugas assen wir unser Lunch. Nach dem Essen ging es über super schöne und anspruchsvolle Trails und Waldwege zurück zum Hafen. Sogar Quellwasser konnte getankt werden. Am Hafen reichte die Zeit für ein Bier!!! Von oben bis unten bestaubt konnten wir den Rückweg auf der Fähre in Angriff nehmen. Teils in der Sonne schlafend, erlebten wir den Rückweg.

Auf der Fähre erblickten wir den „fragenden“ Guide. Hmmm komisch die hei ja kei Staub a de Bei. Wo si ächt die düre gfahre? Komisch! Keine Frage von H & R an den deutschen Guide. J J J

Im Cicalino sofort duschen und Nachtessen. Köstlich!!!!! Danke Salvo.

Beim Nachtessen erblickten wir Viktor. Frisch eingegipst. Knochenbruch am rechten Arm hätten sie im Spital gesagt, erklärte uns Viktor mit der Gelassenheit eines Kiwis.

Fazit Tag 3: Frag nie ä Bärner nach coole Trails du wirsch nie ä Antwort übercho, nid jedes Capriolo fahrt wie ä pulce di montagna, Quellwasser isch ou z Italie gniessbar

Danke René, super Streckewahl,

Wetter: schön, trocken, warm, auch staubig und angenehmer Wind

Mittwoch: Technikkurs oder Freeride
Ab 0930 Uhr zeigte uns Pepe im Technikkurs wichtige Tricks und richtiges Verhalten auf dem Bike. Bremsen, Auf- und Absteigen am Berg (gäu Schatz J), Hindernisse überfahren, Treppen hochfahren, Kurventechnik, Bunny hop, Pumptrack und natürlich immer je ein Finger an der Bremse,

Danke Pepe für all die guten Tricks und Hinweise. Jeder kann es gebrauchen (gäu Schatz J)

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Wir besuchten die schöne Altstadt von Grossetto.

Fazit Tag 4. Füre Luege, Finger a d Brems, hinge abstiege,

Wetter: ab Mittag leichter Regen, nachmittags wieder schöner

Nachtessen einfach ein Genuss. Danke Salvo!!!

Donnerstag: Tour Montioni zum Ristorante la Foresta
Um 0930 Uhr ging die Tour wieder in den Autogruppen los. Wir von Alfa Romeo wurden von Erika angeführt. Die Tour führte im happigen Anstieg den Berg hinter dem Cicalino hoch. Einmal mehr befuhren wir schöne Trails durch die Wälder und Wiesen. Bei einem Zwischenstopp erklärte uns Erika, dass auch schöne Sträucher happige Stachel haben. Also diese Sträucher nicht überfahren. Trotz aller Vorsicht ereilte uns schon wieder ein Plattfuss. Danke auch an Erika für die Pannenhilfe. Durch die schöne Gegend mit wunderbarer Aussicht gelangten wir zum Kaffihalt im Ristorante la Foresta. Sogar Cinghiale bekamen wir zu Gesicht. Eine Bache mit einem Frischling erkundete die Gegend. In der Annahme es handle sich um das als Haustiere gehaltene Cinghiale, wurden wir von Erika aufgeklärt, dass hier eine Wildschutzzone sei. Aus diesem Grund seien die Wildschweine zahmer als anderswo.

Nach einer erneuten ruppigen Steigung fuhren wir auf weiteren schönen Trails und Flurwegen an mondänen Anwesen vorbei zurück zum Cicalino.

Mittagessen, Nachmittag zur freien Verfügung, 1930 Uhr Nachtessen, wie immer gut!!! Danke Salvo!! 

Fazit Tag 5: Frischlinge möchten die Gegend und Landschaft kennenlernen, auch schöne Blumen sorgen für Plattfüsse.

Danke Erika für die schöne Streckenwahl

Wetter: wurde schöner, blieb kühl, angenehm,

Freitag: Tour Valpiana mit Brutalo Canyon
Aha komisch. Wo sind denn all die BikerInnen geblieben. Da einige schon abgereist waren und andere ihren freien Tag nahmen, musste Housi neue Gruppen bilden. Er beschränkte sich auf vier Gruppen. Neuen Namen mussten her. Ich fuhr in der Gruppe Lupo (ex. Maserati, Lambo und Alfa) Sogar ein neuer Guide wurde uns zur Seite gestellt. Tom (ä Bärner) führte uns auf der Valpiana Tour erneut und man glaubt es kaum auf neuen Wegen südlich an Massa Marittima in den Wäldern herum. Trails rauf und runter, hie no äs Singeli und da no äs knackigs Abfährtli. Sogar für ä Brutalo Canyon hets no glängt.

Heldenhaft wurde das Überfahren eines kleinen Tartarugas, mittels einer „Hechtrolle“ in den Strassengraben, verhindert.
Dr Kaffihalt in Valpiana. Ups ein Parkschaden am Bike. Merke auch Abstellen eines Bikes will gelernt sein. Gruss vom Wechsel. Nicht verzagen Housi fragen. Er kann sogar abgebrochene Wechsel wieder reparieren. Super Service!!

Weder bellender Hirtenhund noch Plattfuss hindert uns den letzten Tag mit Trailgenuss abzuschliessen. Trotz leichtem Regen erreichen wir das Cicalino ohne Unfall und weitere Zwischenfälle.

Danke Tom, grosse Leistung am Tag 6 noch neue Trails zu präsentieren.

Mittagessen, Nachmittag Rückgabe Bike, Besuch einer Olivenmühle, Verkostung von Olivenöl, Besuch vom La Novella mit Degustation von Wein, Fleisch und Käse. Einkaufsmöglichkeiten ohne Ende. Danke Erika für die Ausführungen.

Fazit Tag 6: Parke dein Bike immer sicher, kleine Tiere bringen grosse Biker zu Fall, immer noch neue Trails,

Wetter: veränderlich, kühl, ab Mittag Regen bis ca. 1430 Uhr

Zum letzten Nachtessen treffen wir uns um 1930 Uhr in Salvo’s Ristorante. Ein neues Menu in gleicher ausgezeichneter Qualität!!! Danke Salvo!!!

Noch chlei zämehocke, ploudere und vo üsne Abfahrte blagiere.

Samstag, 25.05.2015:
Hmm!! Ufstah, packe, Früehstück, abrächne, heifahre,

 

Fazit Tag 1 bis 7:

Als Frischling in „BIKEFERIEN IN DER TOSCANA“ mit mtbeer ein Erleben und Geniessen weit weg vom Alltag.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all den Angestellten des Tenuta il Cicalino, den Guide’s, Salvo, Erika und Housi sowie den neuen Bikekollegen und Kolleginnen bedanken. Dank euch allen haben wir eine wunderbare Woche erlebt. Genuss in allen Variationen.

Letztes Fazit:
Housi frage nie einen Frischling zum Schreiben eines Erlebnisberichts, denn er könnte unendlich lang werden.

Liebe Gruess

Philippe vo Lyss/Bärn

 

Samstag, 23. Mai 2015

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