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Bikeferien Denise und Sandro

Bikeferien von Denise und Sandro bei mtbeer in der Toscana vom 23. – 30. Mai 2015

Denise und Sandro bei mtbeer.....Nach einer anstrengenden und pfingststaugeprägten Fahrt sind wir vorfreudig und erwartungsvoll in Massa Marittima angekommen. Die wunderschöne toscanische Landschaft und das grossflächige Areal des Tenuta il Cicalino zeigten sich aufgrund des strömenden Regens leider noch nicht in ihrer vollen Pracht, dennoch faszinierten sie uns sofort.
Während Denise ihr eigenes Mountainbike mitbrachte, mietete Sandro ein Bike von mtbeer. Aufgrund des starken Regens trafen sich ab 17:00 Uhr all jene, die eines der hervorragenden Bikes mieten wollten, im kleinen Bikeraum der Werkstatt. Schnell wurde bewusst, dass in der schönen Toscana oft die Sonne scheint und die Bikeherausgabe meist auf dem viel grösseren Vorplatz abgewickelt werden kann.
Housi und sein Team liessen sich von den widrigen Wetterverhältnissen aber nicht aus der Ruhe bringen und nahmen sich viel Zeit, um jedem ein passendes Bike zuzuteilen, einen geeigneten Sattel auszusuchen und die notwendigen Einstellungen vorzunehmen.
Gespannt fuhren wir anschliessend zu unserer Unterkunft, die sich im Gutshaus „Il Ceppo“ befand. Dieses Landhaus, das von der Rezeption, vom Restaurant und der Bikestation am weitesten entfernt liegt, besticht durch die idyllische Lage, die herrlichen Gartensitzplätze und den Swimmingpool. In der kleinen Wohnung befand sich neben dem Schlafzimmer ein Wohnraum mit einer kleinen Küche. Viel Zeit, um sich einzurichten, blieb jedoch nicht. Um 19:00 Uhr luden Housi und Erika zu einem Begrüssungsapéro in Salvo’s Restaurant ein. Durch ihre äusserst sympathische Art schafften Housi und Erika sofort eine entspannte, familiäre Atmosphäre.
Nun war der Moment gekommen, um die vielen weiteren sympathischen Bikerinnen und Biker unterschiedlichen Alters kennenzulernen und mit ihnen anzustossen, wobei wir damals noch nicht ahnten, dass so viele tiefgründige Gespräche, ausgelassene Gelächter, spannende Erlebnisse und interessante Erzählungen folgen würden.
Anschliessend folgte gleich das nächste Highlight: Salvo‘s erstes Abendessen. Ein mehrgängiges, reichhaltiges und hervorragend gekochtes italienisches Essen wurde uns serviert, welches wir mit einem guten Tropfen Wein abrundeten. Bei der Buchung beabsichtigten wir, die Abendessen jeweils selbständig in der Umgebung einzunehmen. Begeistert von Salvo’s ausgezeichneten Kochkünsten haben wir uns aber schnell umstimmen lassen und wir buchten die Halbpension sogleich nach.

Am nächsten Morgen wurde reichhaltig gefrühstückt, bevor Housi die Bikegruppeneinteilung vornahm. Wir wurden angewiesen, uns nach Stärkeklasse in eine Reihe zu stellen, worauf drei Gruppen gebildet wurden: Ferraris, Cinquecentos und Cappuccinos. Obwohl Denise schon viele Biketouren und u.a. auch eine Bikeferienwoche in der Ardèche hinter sich hat, reihte sie sich aufgrund des in letzter Zeit zu kurz gekommenen Trainings bei den Cappuccinos ein. Sandro als Bike-Neuling tat es ihr gleich.
In dieser Gruppe fühlten wir uns auf Anhieb wohl. Nun konnte es losgehen und alle Gruppen starteten ins Bike-Abenteuer. Nach sanftem Beginn warteten bald die ersten Anstiege und Abfahrten, sodass wir das Gelände und erste Trails kennenlernen konnten. Dennoch hatten wir genügend Zeit, Wildschweine zu bestaunen sowie die bezaubernde Landschaft rund um Massa Marittima zu geniessen.
Daniela, die uns strahlend durch den ersten Tag guidete, führte uns gegen Ende der Tour zur ersten Cappuccino-Pause, wo wir die beiden anderen Gruppen trafen und auch ein Gruppenwechsel möglich gewesen wäre.
Nachdem wir die Schlussetappe der ersten Tour erfolgreich unter die Räder genommen hatten, traf man sich im Hauptgebäude zum gemeinsamen Mittagessen, an welchem die meisten Biker teilnahmen und stärkten uns mit einem Salat und/oder einem Teller Pasta. Dabei wurden eifrig die tollen Erlebnisse des Vormittags ausgetauscht. Nachdem wir uns in den freien Nachmittag verabschiedet hatten, beschlossen wir, durch die ausgeschilderten Joggingpfade zu laufen und so die Umgebung des Tenuta Il Cicalino zu erkunden.

Das Niveau der Biketouren erhöhte sich täglich ein wenig und während der Woche wurden die Gruppen jeweils von unterschiedlichen Guides angeführt, was wir beide sehr schätzten. Nach einer sonnigen und spannenden Bike-Runde am Montagvormittag sowie einem lehrreichen Bike-Putzkurs mit Housi am Nachmittag folgte am Dienstag eine ganztägige Bike-Tour auf der Insel Elba.
Bereits um 07:30 Uhr brachten uns Housi, Erika und ihr Team zum Hafen in Piombino, von wo wir mit der Fähre nach Elba fuhren und dort eine landschaftlich einmalige Tour durch den Süden und den Osten der Insel machten. Nach dem Lunch im herrlich gelegenen Capoliveri wechselten sich mehrere Aufstiege und Abfahren ab, bis wir schliesslich wieder am Hafen von Portoferraio ankamen, wo wir in einem Gartenrestaurant ein kühles Bier geniessen konnten, bevor wir uns mit der Fähre wieder in Richtung Festland aufmachten.

Am Mittwoch war der „biketourenfreie“ Tag, den einige für den Besuch einer toscanischen Stadt nutzten. Auch wir hatten eigentlich einen Kurztrip nach Siena geplant, der dann allerdings dem verlockenden Angebot von mtbeer weichen musste.
Ein Fahrtechnikkurs mit Housi sensibilisierte uns für viele Feinheiten, an die wir uns später auf knackigen Trails wieder erinnerten und sie – mehr oder weniger erfolgreich – umzusetzen versuchten.
Da eine Nutzerin des parallel zum Fahrtechnikkurs stattfindenden Freeride-Programms auf die dritte Abfahrt verzichtete, erhielt Denise zudem die Gelegenheit, eine Freeride-Abfahrt auf dem traumhaften und abwechslungsreichen Trail zu geniessen.

Da beim Miet-Bike von Sandro immer wieder ein „Knacken“ zu hören war, bat uns Housi, nach dem Mittagessen kurz bei seiner Werkstatt vorbei zu schauen. Nach erfolgreicher Reparatur hat uns Housi mit seiner hilfsbereiten Art auf viele weitere Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen. „Ungefragt“ nahm er sich ausserdem die Zeit, die Sitzposition von Denise auf dem Bike zu analysieren und sparte nicht mit guten Tipps, um den eher zu grossen Rahmen zu korrigieren.
So verliess Denise Housis Werkstatt sehr viel später strahlend mit einem kürzeren Vorbau sowie einem neuen und perfekt eingestellten Sattel und hatte das Gefühl, auf einem neuen Bike zu sitzen.
Den Rest des „freien“ Nachmittags verbrachten wir zunächst in Massa Marittima und entschlossen uns sodann, dem nahe gelegenen Follonica am Meer einen Besuch abzustatten. Am Abend trafen sich alle in Massa Marittima im Ristorante 3 Archi, wo uns diverse Köstlichkeiten serviert wurden.

Die trailreichen Bike-Touren am Donnerstag und Freitag genossen wir aufgrund des herrlichen Wetters ganz besonders und liessen alle Cappuccinos zu Hochform auflaufen, sodass uns Housi kurzerhand in Espressi umbenannte.
Nach einem Besuch im Bike-Shop am Donnerstagnachmittag folgte ein weiteres Highlight: Wir durften ein Weingut in der Nähe besichtigen und verschiedene Weiss- und Rotweine degustieren.
Da einige Biker bereits am Freitag abreisten, wurde am Donnerstagabend während und nach dem Abendessen ausgiebig mit Wein, Averna und Limoncello angestossen. Eine Rede von Housi rundete die Bike-Woche am Freitagabend schliesslich ab und der eine oder andere träumte bereits von den nächsten Bike-Ferien mit mtbeer.

Die strahlenden und zufriedenen Gesichter, die bereichernden Begegnungen, die unterhaltsamen Gespräche, die witzigen Erzählungen, die spannenden Trails und vieles mehr werden uns in bester Erinnerung bleiben. Wir möchten uns deshalb an dieser Stelle bei Housi, Erika, Tom, Daniela und dem ganzen Team von mtbeer für die wunderschöne und erlebnisreiche Woche bedanken.

  

01.06.2015/Denise und Sandro

 

Samstag, 30. Mai 2015

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