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Die Spontanität hat sich gelohnt 😊

Saisonstart in der Toscana mit Elian & Rolf

Elian berichtet vom SaisonstartRolf und ich freuen uns schon lange auf die ersten Ferien im 2021. Biken steht im Vordergrund, wir haben doch so einige Runden im Kopf, die wir in der Schweiz drehen möchten. Gespannt behalten wir die Wetterprognosen im Auge. Und je näher die Ferien rücken, desto schlechter werden die Prognosen ☹. Mh, was wollen wir, Schnee- und Regentouren in der CH oder, so wie laut SRF Meteo und Meteoblue prognostiziert, lieber mehr oder weniger Schönwettertouren in Italien oder Frankreich? So frage ich spontan bei Erika Beer nach, ob in der Toskana überhaupt noch Platz wäre. Ja, das hat es. Und wie es der Zufall will, fallen ab dem Wochenende auch die Quarantänetage in Italien weg. Also müssten wir nur noch einen negativen Covid Test im Gepäck mitbringen. Das passt doch 😊.

So buchen wir am Mittwoch, drei Tag vor der Anreise, eine Woche Bikeferien in der Toskana. Zum Glück sind Rolf und ich eh von Natur aus spontan und Beers auch..

Das Auto ist geladen, wir düsen voller Vorfreude Richtung Italien. In Iselle wollen die Zöllner unsere negativen Tests sehen und nach kurzem Geplänkel steht unserer Weiterfahrt nichts mehr im Wege. Wir wussten noch von der letzten Anfahrt, wenn es nach der Autobahn, auf der Schnellstrasse in Richtung Follonica, zu holpern beginnt, rücken wir unserem Ziel immer wie näher.

Wir finden den Weg ins Tenuta il Cicalino ohne Probleme. Einchecken, Gepäck ins Zimmer stellen und schon sitzen wir auf dem Bike, um ein paar Trails zu erkunden.

Abends sehen wir beim Apéro zum ersten Mal alle «Mitbiker». Ein Veloclub aus dem Aargau, drei Kollegen aus denselben Kanton und ein anderes Pärchen aus ZH sind an den Tischen im Restaurant verteilt. Und natürlich Beers mit Jill und die Guides. Leider verbieten es die Covidbestimmungen, dass wir alle an einer langen Tafel sitzen. So lernen wir uns halt alle ein bisschen aus der Entfernung kennen.

Die kulinarischen Genüsse geniessen wir vom ersten Abend an in vollen Zügen. Ob beim Abendessen, Morgenessen (zwar ohne Buffet, aber das mindert die Gaumenfreude in keiner Weise) wie auch beim Mittagessen, wir fühlen uns super beherbergt. Vor allem die Pappa al Pomodoro ist mir in Erinnerung geblieben. Diese werde ich auf alle Fälle zu Hause nachkochen.

Sonntagmorgen, die Sonne scheint, der Wind weht, wir sind alle mehr oder weniger pünktlich, die Gruppenaufteilung steht bevor. Housi, Dänu, Köbi und Erika sind die Guides. Damit ich wenigstens eine Tour mit Rolf drehen kann, schliesse ich mich den Ferraris an, wohlwissend, dass es ein bisschen schneller werden könnte. War ja schon letztes Mal so, da war ich aber definitiv trainierter wie in diesem Jahr. Hui, Housi wollte es wissen, er düste ab, als würde uns ein Wildschwein jagen. Sogar Rolf äusserte, «wau, er gibt Gas». Ich war im Wettkampfmodus und düste die «Berge» rauf und runter. Bei der ersten Kaffepause stellte ich fest, dass ich nicht die einzige war, die ein bisschen ins Schwitzen kam. Zum Glück meinten die Jungs, dass sie nach einem Aufstieg nicht lange auf mich warten mussten, sogar froh seien, denn so könnten sie auch mal durchatmen, und wenn es runter ging nur wenige Sekunden. Und das sei ja eh viel wichtiger. Also blieb ich die ganze Woche bei «meinen» sieben Jungs.

Die Biketouren sind herrlich, ob Monte Arseni, nach Niccoleta oder bei der Tagestour ans Meer. Trails rauf und Trails runter, yes, so soll es sein. Ein paar Schrammen hier, ein paar wenige Reparaturen da, es war eine rundum harmonische Woche. Und die Kaffepause am Freitag bei Paola war ein toller Abschluss. Man konnte sich durch zahlreiche selbstgemachte Kuchen durchprobieren.

Wir meldeten uns auch für die Rahmenprogramme wie Freeridetour, Stadtführung Massa Maritima, besuch einer Ölmühle und Weindegustation an. So lernten wir auch historisches und kulinarisches toskanisches Kulturerbe kennen.

Mit vollgepacktem Kofferraum düsten wir am Samstagvormittag wieder Richtung Schweiz. Und sind uns einig, wir kommen wieder.

Samstag, 22. Mai 2021

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