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Michi bei mtbeer in der Toscana

Michi bei mtbeer in der ToscanaKomplett organisierte Bike-Ferien? Für uns mal ganz was Neues.

Auch die Anreise in die Toskana war eine neue Erfahrung.

Zur allgemeinen Stressvermeidung hatten wir uns für den Cartransport mit Gössi entschlossen. Wir staunten nicht schlecht, als wir feststellten, dass der grosse Reise Car nur mit 9 Personen belegt war.
Tolle Platzverhältnisse!

Nach einer zügigen Fahrt sind wir Samstag Frühmorgens in Follonica angekommen, und wurden anschliessend von René zur Bikestation chauffiert.

Wir machten uns mit der gänzlich im Grünen gelegenen Anlage vertraut, und planschten alsbald im kühlen Swimmingpool.
Gegen Abend begaben wir uns, gespannt auf die übrigen Teilnehmer, ins Restaurant zum Apéro. Offensichtlich hatten wir eine besondere Woche erwischt, da wir tatsächlich nur sechs Teilnehmer waren. Die Begrüssung verlief somit schnell und wir kamen frühzeitig in den Genuss von Salvo`s viel gelobter Küche. „Essen wie bei Mamma“, auf Italienisch!

Erster Bike-Tag.
Aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl gab es nur zwei Gruppen. Da sich die anderen fünf für einen gemütlichen Start entschlossen hatten, kam ich in den Genuss einer „Privat-Tour“ mit René.
Zwei Stunden später trafen wir die andere Gruppe zum Espresso.
Ich glaube ich hatte selten so ein breites Grinsen im Gesicht. Bereits der erste Ausflug ein absoluter Hammer. Erstklassige Trails, gefahren mit einer Geschwindigkeit, die ich bisher so noch nicht erlebt hatte. Auch der zweite Teil der Fahrt, einfach nur grandios. Schöne Landschaften, Natur Pur, und wie René meinte, „volle Kanne“! Was will man mehr?

Am zweiten Tag gesellte sich Franz zu der stärkeren Gruppe, und Mike übernahm die Führung. Nach einem heißen Aufstieg ging`s als erstes in einen „Schurter-Trail“. Leichte Steilwandkurven, und je nach gefahrener Geschwindigkeit gewaltige Jumps.
Wiederum total ungewohnt, aber ein Top Erlebnis. Nach der Espresso Pause wagte sich nun auch Ruedi, der topfitte Toggenburger, zur uns. Er ist wohl der erfahrenste Biker unter uns, kämpfte aber bisher mit Verspannungen im Nacken und startete daher gemächlich.
Nun kam ein technisch ziemlich anspruchsvoller Trail mit teilweise sehr steilen und steinigen Stufen auf uns zu. Ohne große Überlegungen fuhr ich im schnellen Schlepptau von Mike. Dies erwies sich als gute Strategie, denn hätte ich länger Zeit gehabt die gefahrenen Stellen genauer zu betrachten, wäre ich mit Sicherheit nicht so souverän am Ziel angelangt.
Gespannt warteten wir auf Franz, für den solche Trails sehr ungewohnt waren. Nach längerem Warten kam Franz mit leicht schmerzverzerrtem Gesichtsausdruck um die Ecke. Ein überraschender Purzelbaum hatte für einige Schürfungen und Prellungen gesorgt. Franz; „na, ja, gehört halt dazu“.
Mike sorgte für die Erste Hilfe und weiter ging`s.

Wir hatten uns für einen Ausflug nach Elba entschlossen. Anreise mit Mtbeer-Bus und Fähre.
Ich entschied mich für die schwächere Gruppe, da meine Beine doch schon einiges Intus hatten. Der Anfang gestaltete sich etwas Asphalt- und Verkehrs-lastig.
Als wir dann Richtung Naturschutzgebiet unterwegs waren, zeigt sich die Insel von ihrer schönen Seite. Malerische Küstenlandschaften, kombiniert mit Top Trails. Auch in der schwächeren Gruppe leisteten wir mit gut 50 km und über 800 Höhenmetern einen ordentlichen Trip. Bruna, die Lebensgefährtin von Ruedi war ab dem zweiten Ausflug mit einem Elektrobike unterwegs, was ihr erlaubte mit Ködi und Brigitte gut mitzuhalten. Gegen Ende der Tour überholte uns die stärkere Gruppe und ich entschloss mich kurzum für einen Gruppenwechsel. Dies bescherte mir einmal mehr einen sehr langen flowigen Trail als Ausklang.

Am Ruhetag absolvierten wir einen Technik-Kurs.
René unterrichtete uns fachmännisch, und zeigte uns diverse interessante Tricks.
Ködi und ich gönnten uns am Nachmittag eine Ganzkörpermassage bei Roberta. Äußerst empfehlenswert!
Nach dem Abendessen erfand Ködi noch den Spruch des Tages;
du Mausi, ich sehe aus wie eine Presswurst.
Salvo lässt grüßen.

Auch der fünfte Ausflug gestaltete sich nochmals zu einem tollen Erlebnis.
Wenn man die Landschaft so betrachtet, sieht auf den ersten Blick alles sehr ähnlich aus. Die einzelnen Streifzüge hatten jedoch erstaunlicherweise sehr unterschiedliche Charaktere, und bildeten somit ein großartiges Gesamtergebnis.

Für die letzte Exkursion waren wir nur noch eine „Schrumpftruppe“.
Franz war von seinem Sturz nachträglich derart in Mitleidenschaft gezogen, dass er aufs biken verzichtete.
Tja, und Ruedi überredete Bruna zum Besuch eines Marktes in Follonica, oder irgendwie so.
Daher kam es, dass wir unter Housis Führung die letzte Tour nur noch zu dritt bestritten.

Die Jungs und Ladies von mtbeer machen einen tollen Job in einem mächtigen und gut gepflegten Biker Paradies.

Diese Woche bleibt uns allen sicherlich in guter Erinnerung.

Samstag, 10. Juni 2017