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Von Spagetti , Adriano Celentano und hunderten von Sorrisi

Von Spagetti , Adriano Celentano und hunderten von Sorrisi Bikeferien, organisiert von mtbeer, in der Toskana bei Massa Maritima im Agriturismo Tenuta il Cicalino ist ein Vergnügen der besonderen Art. Das Agriturismo befindet sich in einer traumhaften, ruhigen Gegend, wo einem die Landschaft fast kitschig schön erscheint. Die täglichen Ausfahrten, grossmehrheitlich auf Single Trails und in verschiedenen Stärkeklassen durch kompetente Guides geführt, verschmelzen mit der Landschaft zu einem nachhaltigen Erlebnis. Vier Halbtagesausflüge, der Tagesausflug nach Elba und ein Ruhetag, der beispielsweise unter anderem mit einem Technikkurs ausgefüllt werden kann, waren der Wocheninhalt. Wie reich die Erlebnisse waren wiederspiegelte sich am letzten Abend wieder, der mit einem einzigartigen Unterhaltungsabend seinen Höhepunkt fand.

Biken mit Herzschlag für Herzschlag

Die vier Guides Daniel, genannt Dänu, Fritz, Mike und Daniela wurden für ihre Arbeit gewürdigt. Alle vier zeichneten sich durch eine hohe Fach- und Sozialkompetenz aus. Den  beiden Shootingstars Mike und Daniela, wurden noch sportliche Karriereschritte prophezeit aber auch innerhalb der Firma mtbeer liegt noch der eine oder andere Karriereschritt bevor. Beide verfügen über einen ausgezeichneten Fahrstil, der sich dahingehend auszeichnet, dass sich Körper und Rad zu einer Einheit, zu einer Symbiose verschmelzen. Das Kopfsteinpflaster der Woche gewann Andy. Er brachte es auf zwei Stürze, von einem rührte die blutenden Kratzspuren am rechten Arm von Dornengestrüpp her und vom andern der geborstene Helm. Glücklicherweise beide ohne weitern Folgen. Housi Beer wollte ihn partout statt in den Freeride Kurs in den dringend notwendigen Technikkurs schicken, was der nach drei Legislaturperioiden bald in Pension gehende Gemeinderat von Birr aufs vehementeste ablehnte. Housi Beer konnte es nicht genug betonen: „Bei den Touren ist immer der Weg das Ziel“. Dazu gehört auch eine Sportmassage bei Dotoressa Roberta. Die studierte Juristin verstand es die richtige Dosis zwischen Fein- und Sportmassage zu finden. Dania und Andrea gönnten sich nicht nur eine oder zwei Massagen sondern waren dort jeden Tag zur Massage eingeschrieben und nannten sie schon bald „Mama!“ 

Talente zeigen ihr Können

Für Köbi, nach Beat Breu genannt Bergfloh oder man kann auch sagen der menschgewordene Terminator war das Kraftpaket der Woche. Sehr oft sah man ihn nach den Halbtagestouren noch am Horizont über die Single Trails gleiten. Stefan, einst bekannter, aktiver Eishockeyspieler, lässt heute noch keinen ZSC Matsch aus und ist wegen seiner „Zürcher Schnore“ in der Evaluationsphase als Co-Kommentator beim Schweizer Fernsehen. Der letzte Abend, wie eingangs erwähnt, mutierte zum Unterhaltungsabend. Daniela stellte sich als Zauberin in Szene und liess vor dem Publikum den blauen Helm auf ihrem Kopf verschwinden. Es gab ein Ah und Oh. Wie war das nur möglich ohne es zu sehen! Daniela, genannt Dani und ihr Mann Martin gaben als professionelles Tanzpaar internationaler Volkstänze eine Kostprobe ihres Könnens. Sie führten den in der Gegend von Massa Marittima bekannten Volkstanz „La furlana“ vor. Wegen der Standing ovation gaben sie als Zugabe noch den feurigen „Quadriglia salento“ zum Besten. Beeindruckend war auch die Feuerspeiernummer vom Garagisten Felix, genannt Felice.

Vom CEO zum Cantautore

Doch der eigentliche Höhepunkt bildete der sonst eher zurückhaltende Housi Beer. Er sang mit seiner sonoren Stimme „Azzurro“ von Adriano Celentano. Wegen des nicht endenden Applauses liess er sich nicht nehmen, mit aufgesetzter Sonnenbrille, als Zugabe noch „Lasciatemi cantare“ ebenfalls von Adriano Celentano zu singen. Salvo der Gault Millaut Koch und seine Serviererin Donatella sagten beide unisono: „Una serate indimenticabile, grazie mille“. Zum Schluss übergab Housi Beer vor allen anwesenden Gästen und Guides seiner Frau Erika Beer, genannt „Bike-Mutter“,  ein Eau de Toilette „Arcipelago“ der Marke Acqua dell‘ Elba. Dies war wohl der emotionalste Moment, wo der eine oder andere eine Träne zu verdrücken hatte. So oder ähnlich verlief der Abend und eine Wiederkehr wird es vom einen oder andern Gast wohl geben. Eines will man immerhin: Mit Brieffreundschaften verbunden bleiben, so schön war die Woche. Ob es nur beim Versprechen bleibt wird sich zeigen!

Sonntag, 07. Mai 2017